Sozialpraktikum


In der Klasse 10 findet das Sozialpraktikum statt.

Die Schülerinnen und Schüler erhalten eine Woche lang Einblicke in soziale Tätigkeitsfelder, wobei der Schwerpunkt auf Einrichtungen für Menschen in besonderen Lebenssituationen liegt. Durch die Begegnungen mit pflegebedürftigen, behinderten oder ausgegrenzten Menschen wird ein besonderes soziales Lernen ermöglicht, das über die schulische Wissensvermittlung hinausgeht. Die Schülerinnen und Schüler bekommen Einblicke in andere Lebenssituationen, erhöhen ihre Kompetenzen, auf Menschen, die anders sind als sie, zuzugehen. Dabei versetzen sie sich nicht nur in andere Menschen hinein, sondern erhalten auch eine neue Sichtweise auf sich selbst. Der Blick auf die eigene Lebenssituation verändert sich. Fragen nach Sinn und Ziel des Lebens werden neu gestellt. In der Folge kann sich daraus sogar eine berufliche Perspektive ergeben.

Das Sozialpraktikum setzt sich aus drei Phasen zusammen. Kern des Projektes ist die meist einwöchige Praxisphase. Die SchülerInnen sind eine Woche vom Unterricht befreit und arbeiten in dieser Zeit in den von ihnen gewählten Einrichtungen mit bzw. erleben den dortigen Alltag. Diese Phase wird im Religions- und Ethikunterricht an der Schule vor- und nachbereitet. Immer wieder erleben die SchülerInnen das Sozialpraktikum als große persönliche Bereicherung und Motivation, sich über das Praktikum hinaus sozial zu engagieren.

SüS – Schüler unterstützen Schüler

Im Rahmen des Sozialpraktikums kooperieren das Gymnasium und die Vorbereitungsklassen für Flüchtlingskinder. SchülerInnen des Gymnasiums haben die Möglichkeit, SchülerInnen geflüchteter Familien beim Lernen von Lesen und Schreiben zu unterstützen. Betreut werden sie dabei durch die Deutschlehrer und -lehrerinnen der Klassen.